Jubiläum

20 Jahre edata

Historie und Revolution an einem Abend. Wir freuen uns, Ihnen im Rahmen unserer Jubiläumsfeier die kulturellen Highlights (historische Druckwerkstatt und Nordsternturm) in der Nähe unseres Firmensitzes zeigen zu können. Themen der anstehenden Revolutionen in unterschiedlichen Branchen und Situationen werden uns zwei Top-Referenten präsentieren. Wir hoffen, dass auch Sie die Themen ebenso interessant finden wie wir es tun und freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme.

 

15:15 Uhr Fachvortrag 1 - Christof Förtsch

Print goes Relevance - das Verschmelzen von Online und Print!

Dem Print wird seit dem großen Internet-Boom schon lange der Tod vorausgesagt. Doch er lebt! Damit er weiter überlebt, wird er sich verändern und verändern müssen. Die Revolution ist bereits in vollem Gange. Print muss und wird die Stärken des Internet nutzen um dessen Schwäche (vor allem die geringe Aufmerksamkeit, die ein Nutzer z.B. der Online-Werbung zuteil werden lässt), gnadenlos für sich auszunutzen.

Christof Förtsch

... ist geschäftsführender Gesellschafter in der Willmy MediaGroup (willmy.de). Hier verantwortet er die Einführung von Web-to-Print und "Printed Recommendation Lösungen". Als studierter Betriebswirt steht für ihn die wirtschaftliche Gestaltung von wiederkehrenden Prozessen im Mittelpunkt von Softwareeinführungen und Beratung. Als Referent und Mitglied im Fachverband Medienproduktion (f.mp) beteiligt er sich aktiv an der Aus- und Weiterbildung von Medienproduktionern.

 

16:30 Uhr Fachvortrag 2 - Thorsten Kinhöfer

„Millionenentscheidungen in Sekundenbruchteilen – was bedeutet Druck im Beruf, im Alltag und im Sport“

Der Beruf des Controllers ist sicherlich hinreichend bekannt. Ein Arbeitsleben geprägt von Zahlen, Analysen, Wirtschaftlichkeitsrechnungen, strukturiertes Arbeiten, Übernahme von Verantwortung, Präsentation der Ergebnisse usw..

Dieses Arbeiten trifft auf ganz viele Berufe unserer Zeit zu, wo es um immer mehr, immer weiter und immer größer geht. Dadurch sind diese Berufe aber auch spannend und abwechslungsreich, weil immer wieder neue Dinge auf einen zukommen.

Ist der Job des Schiedsrichters ähnlich? Teilweise kann man es annehmen, denn auch Schiedsrichter präsentieren „ihre Ergebnisse“, sie übernehmen Verantwortung für ihr Handeln. Aber ansonsten sind diese beiden „Berufe“ kaum miteinander zu vergleichen.

Der Schiedsrichter trifft seine Entscheidungen in Sekundenbruchteilen, aus einer Perspektive. Er wird von zig Kameras direkt überprüft. Er wird öffentlich kritisiert, wenn er Fehler macht. Ein Millionenpublikum ist Augenzeuge von dem, was der Schiedsrichter entscheidet. Er hat mit 22 Spielern zu tun, die nichts anderes wollen, als für sich oder ihr Team einen Vorteil, egal mit welchen Mitteln, zu erzielen.

All diese Dinge wird es beim Controller oder im Vertrieb nicht geben. Lassen Sie sich durch Thorsten Kinhöfer in seine Welt entführen. Erlangen Sie als Fußballfreund, der im Stadion oder zuhause vor dem Bildschirm schon immer „Hobby-Schiedsrichter“ gespielt hat, nach dieser „Halbzeit“ einen anderen Blickwinkel auf die „Berufung“ Schiedsrichter.

 

Thorsten Kinhöfer

…  arbeitet als Leiter Controlling bei der Stadtwerke Herne AG in Herne, wo er auch seine berufliche Karriere begann. Neben seiner Tätigkeit war Thorsten Kinhöfer insgesamt 21 Jahre als Schiedsrichter beim DFB tätig. Seit seinem 16. Lebensjahr hat er sich diesem Hobby gewidmet und hat es von den Mini-Kickern bis auf die FIFA-Liste als Schiedsrichter gebracht. 1994 war er DFB Schiedsrichter und von 2001 bis zum Mai 2015 leitete er Spiele der 1.Bundesliga. 2006 nominierte ihn die FIFA zum FIFA-Referee, was er bis zu seinem altersbedingtem Ausscheiden 2013 ausführte.

Karrierehighlight war sicherlich die Leitung des DFB-Pokalendspiels 2010 zwischen Bayern München und Werder Bremen im Berliner Olympiastadion. Thorsten Kinhöfer gehörte mit über 200 Bundesliga- und über 130 Zweitliga-Partien zu den erfahrensten Referees Deutschlands. Seit Mai 2015 ist er „Schiedsrichter-Rentner“.

Aktuell ist Thorsten Kinhöfer als Experte für den Axel Springer Verlag, da hauptsächlich für BILD, BILD am Sonntag und Bild.de, tätig.